"Und auf in den Wald mache ich mich, um meinen Verstand zu verlieren und meine Seele zu finden." John Muir

 

Simone Prädel

  • Zertifizierter Coach QRC
  • Zertifizierter Job- und Karrierecoach QRC
  • Mastercoach BTA Berlin / Systemisches Coaching
  • Dozentin
  • Zertifizierte Lachyoga-Leiterin (CLYL) nach
    Dr. Madan Kataria
  • Zertifizierte Kursleiterin für Waldbaden
    und Achtsamkeit im Wald (Shinrin Yoku)
  • Dipl.-Ing. für Technische Kybernetik
    TU Ilmenau

 

Geboren in:   Meissen

Wohnort:       Falkensee

Verheiratet, mit 2 erwachsenen Söhnen, Schwiegertöchtern und 3 Enkeln beschenkt


Das bringe ich mit

 

Über 25 Jahre Erfahrung in den Bereichen

  • Erwachsenenbildung
  • Personalführung
  • Personalentwicklung
  • IT Projektmanagement
    in der Klinischen Forschung

Das zeichnet mich als Coach aus

 

Ich bin beschwingt und humorvoll.
Ich kann Chancen identifizieren.
Ich kann Orientierung schaffen.
Ich kann Prozesse unterstützen.
Ich kann anregen und motivieren.
Ich fokussiere auf das Positive.


Meine Story

 

Wege entstehen, indem wir sie gehen (Antonio Machado)

 

Vor 6 Jahren beschloss ich, meinem beruflichen Leben eine neue Wendung zu geben. Mir war bewusst geworden, dass die Leichtigkeit, Lebensfreude und Begeisterungsfähigkeit, die mich viele Jahre durch meinen Job getragen hatten, nicht mehr da waren, sich regelrecht davongeschlichen hatten. Nun war ich schon immer ein optimistischer Mensch und glaube daran, jede Situation aus mir selbst heraus zum Positiven verändern zu können.

 

Ich wusste noch nicht genau, wo es hingehen sollte, und buchte einen Coach. Sie brachte mich spielerisch auf den Weg und zum Nachdenken darüber, was wirklich etwas für mich bedeutet und was ich mehr in mein (Arbeits)Leben lassen wollte anstelle der von mir immer mehr als bürokratisiert empfundenen Business-Welt, in der ich mich bisher bewegt hatte. Ganz offensichtlich fehlte mir das Spielerische, die absichtslose kreative Betätigung, die mir Muße und Vertrauen in meine Intuition ermöglichte. Und ich vermisste das „Draußen sein“, das Streifen über das Feld zu den kleinen Wäldchen, über die Hügel und durch das Gras, wie es für mich als Kind ganz selbstverständlich war, und immer eine Tasche mit meinen wichtigsten Gefährten und Utensilien dabei, ein Buch oder manchmal auch die Katze im Schlepptau und die wundersamsten Phantasien im Kopf.

 

Davon inspiriert, las ich das Buch „Das vergessenen Wunder“ von Jörg Romstötter, und in mir entstand der Wunsch, mich selbst und auch andere Menschen wieder mehr in die Natur zurück und damit unseren ureigenen Potentialen und den Quellen unserer Lebensfreude näher zu bringen. Besonders die Frage des Autors: „Halten wir uns selbst noch artgerecht?“ hat mich regelrecht aufgeweckt.

 

Trau keinem Gedanken, der dir im Sitzen kommt (Friedrich Wilhelm Nietzsche)

 

2019 verließ ich die Firma, in der ich 23 Jahre - und davon auch viele sehr gern - gearbeitet hatte. Nach einer kleinen Auszeit, die ich wandernd und jodelnd im Gasteinertal (in einem wunderbaren Workshop mit Ursula Scribano) und auf der Salzburger Stadtalm in echter Solozeit verbrachte, absolvierte ich als ersten Schritt eine Ausbildung zum Coach. Das war für mich der Knaller, also nicht nur wegen der Inhalte und des lebensnahen Formates, sondern vor allem wegen der Menschen, die ich dabei kennenlernen durfte, Ausbilder wie Teilnehmer. Das möchte ich nicht mehr missen, dafür bin ich sehr dankbar.

 

In meiner Umbruchzeit und auf meinem Weg zu "Slow Grow" bin ich auch auf das Waldbaden, eine japanische Methode zur Stressbewältigung, aufmerksam geworden. Während meiner Kursleiterausbildung an der Deutschen Akademie für Waldbaden habe ich - umgeben von inspirierenden Menschen - eine wunderbare lebensverlängernde Woche in der freien Natur verbracht und mich regelrecht (wieder) in Wald und Wiese verliebt. Auch begann ich, in dem Ort, in dem ich schon 10 Jahre wohnte, endlich auch zu leben, mehr Kontakte zu knüpfen, lokale Möglichkeiten auszuloten. Dazu hatte ich ja jetzt Zeit und es war außerdem Bestandteil meines Businessplans. Auch dabei habe ich wieder viele unterschiedliche kooperative Menschen kennengelernt, denen ich sehr dankbar bin -  für die ausgestreckte Hand, für eine Idee, eine Ermutigung.

 

Im Wandercoaching-Seminar mit Christian Maier in der Sächsischen Schweiz konnte ich die Vorteile von GehSprächen gegenüber SitzSprächen selbst praktisch erfahren, weshalb auch ich meine Coachees immer gern zu einem WandelGang einlade: So bekommt auch die Frage "Wie geht's?" eine ganz neue Bedeutung. Oder hat Sie schon mal jemand gefragt: "Wie sitzt's?"

 

Niemand weiß, was er kann, bis er es probiert hat (Publilius Syrus)

 

Ganz gleich, ob drinnen oder draußen, ob spazierend, wandernd, schreibend: Die Motivation für mein Coaching-Business ist, Lebensfreude zu empfinden und zu teilen, mich selbst und andere zu inspirieren, mich selbst und andere Menschen sowie unsere Gedanken und Gefühle in Bewegung zu bringen, unsere Ressourcen wieder zu entdecken, (Über)Lebensängste zu überwinden und mit einem "Entfaltungs-Mindset" Lebensumbrüche als das zu erkennen, was sie in unserer schönen neuen VUCA-Welt und der Welt von New Work tatsächlich sein können: Chancen zum eigenen inneren Wachstum.

 

Und sagen Sie jetzt nicht, dafür sind Sie zu alt. Ich musste schließlich auch erst 56 jahre alt werden, um meinen langgehegten verschütteten Traum von der Selbständigkeit wieder auszugraben, mein Werkzeug zusammenzusuchen und einfach loszulaufen. Würde ich Ihnen erzählen, das war einfach, dann wäre es glatt gelogen. Nach so langer Zeit als "gelernte Angestellte" klappt so ein Neuanfang nur mit viel Idealismus, mit viel Kommunikation (ja, man sollte auch mal um Hilfe bitten, auch als self-made woman), mit aller Unterstützung, die man kriegen kann und durch Akzeptanz und  Rückhalt in der Familie.

 

In diesem Sinne möchte ich auch Sie zum Loslaufen ermutigen, und auch dazu, neue Gemeinschaften zu finden, in denen Sie sich entfalten können. Wenn Sie noch nicht genau wissen, wohin die Reise geht oder wie Sie damit beginnen sollen, oder wenn Sie vielleicht ganz praktische Fragen haben, würde ich mich freuen, Sie zu unterstützen. Bis bald!

 

P.S.: Getreu dem Spruch einer meiner Lieblingskolleginnen in ihrer sächsischen Mundart: "Versuch macht kluch!"

 

 

 

Auf geht's, vereinbaren Sie

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